2017

#Bock auf Wahl

Unter diesem Motto fand am 01. April 2017 der 43. Landesjugendausschuss der THW-Jugend Baden-Württemberg e.V. statt.

Bericht: Hannes Ruther

 

Er entspricht der Hauptversammlung der Landesjugend und ist das höchste beschlussfähige Gremium der THW-Jugend in Baden-Württemberg. In diesem Jahr trafen sich etwa 160 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Zukunftsgestaltung in der Kirchfeldkaserne Karlsruhe.

Neben den anstehenden Vorstandswahlen nutzten die vielen Besucher die Tagung um das potenzielle Lagergelände für das nächste Landesjugendlager zu besichtigen. Unter dem Decknamen „Zeltplatzscout24“ war der Vormittag geprägt von einer Aktivtagung auf dem gesamten Gelände. An 11 Stationen stand der Informationsaustausch im Vordergrund.

 

Nach den kreativen Rahmenprogrammen der letzten Jahre, erwarteten die meisten Besucher auch dieses Mal etwas ganz Besonderes. Das Organisationsteam hatte in diesem Jahr einen innovativen Ansatz zur Mitbestimmung eingebaut. Mit vernetzten Abstimmgeräten konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt über viele wichtige Fragen abstimmen und die Arbeit der THW-Jugend Baden-Württemberg mitgestalten.

Erstmalig besuchten auch der THW Präsident Albrecht Broemme und der Bundesjugendleiter Ingo Henke die Tagung. Neben vielen weiteren Amtsträgern des THW würdigten vor allem der Vize Präsident der THW Landesvereinigung Baden-Württemberg e.V.  Herr Dr. Andreas Baumann, der Landessprecher Michael Hambsch und der Landesbeauftragte Dietmar Löffler, die Veranstaltung.

Den eigentlichen Kern bildeten die anstehenden Wahlen. Dabei wurde der bestehende Vorstand in seinem Amt bestätigt. Außerdem wurden fünf neue Kassenprüfer und die Delegierten für den Bundesjugendausschuss gewählt. Wir gratulieren allen Gewählten und bedanken uns für das Vertrauensvotum.

Während dem Landesjugendausschuss wurden gezielt Informationen zu vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen gestreut. Neben dem Tätigkeitsbericht und einigen anderen Berichten zu aktuellen Themen wurde auch wieder einmal das Thema Satzungsänderung angesprochen. Mehrere Videoeinspielungen lockerten das Programm auf.

Die gelungene Veranstaltung wurde schließlich mit einem Ausblick auf die Highlights des kommenden Jahres beendet. Allen voran das Bubble Soccer Turnier am 29. April.

 

Der abwechslungsreich und ereignisreich gestaltete Landesjugendausschuss war erneut ein voller Erfolg.

Ausbildungstag auf dem Übungsgelände der BuS Neuhausen

 

Am 25.03. hatten wir die Möglichkeit, das Übungsgelände an der Bundesschule in Neuhausen für eine fachgruppenübergreifende Ausbildung zu nutzen. Neben speziellen Themen aus der Bergung blieb auch noch viel Spielraum für die eine oder andere "Spielerei", welche insbesondere den Improvisationscharakter aufgreifen sollten. Die Ergebnisse hier waren zum Teil sehr überraschend. Ein Hintergedanken der Aktion war, die Helfer aus allen Fachgruppen einmal zur Ausbildung zusammen zu bringen. Dankbar aufgegriffen wurde auch die Chance für den diesjährigen Grundausbildungslehrgang, die verschiedensten Ausbildungsthemen einmal in Aktion, sprich unter möglichen reellen Bedingungen, durchzugehen. Auch die Zusammenarbeit der Aktiven mit unseren Junghelfern, durch die Durchmischung der Gruppen, fand großen Gefallen. Also ein "Schnupperkurs" für jedermann.

2016

!!! Triple !!!

Erfolgreiche Prüfung zum Leistungsabzeichen in allen drei Stufen.

Kirchheim/ Teck

30.10.2016

Bei der gestrigen Abnahme, die letzte für das Jahr 2016, des Leistungsabzeichens der THW Jugend konnten am Nachmittag alle Backnanger Junghelfer mit dem von ihnen angstrebten Leistungsabzeichen die Heimreise antreten. Einmal Bronze, zweimal Silber und einmal Gold - eine wahrlich beachtliche Ausbeute für die Backnanger. Herzlichen Glückwunsch an Sara, Asif, Fabi und Marvin für ihre Prüfungsleistung und für ihre Vorbereitung zur Abnahme.

Gleichzeitig zur Abnahme des Leistungaabzeichen fand auch die Grundausbildungsprüfung in Kirchheim statt. Ein doppelter Aufwand für den ausrichtenden  Ortsverband, wurde von diesem aber wie immer mit Bravour gemeistert. Vielen Dank für die Organisation.

Gerade der Umstand das gleichzeitig die GA-Prüfung stattfand, wurde zum Anlass genommen, die Abnahme des Leistungsabzeichens der Stufe Gold als Kombi-Prüfung auszuschreiben. Dies heißt, der "Goldprüfling" legt gleichzeitig mit dem Leistungsabzeichen auch die Prüfung der Grundausbildung ab.

Leider fand sich nur ein Junghelfer, der dies auf sich nehmen wollte ... und wie sollte es anders sein, mußte dieser natürlich auch noch aus Backnang kommen. Ergebnis: bei der ersten Durchführung einer Kombi-Prüfung in Baden-Württemberg überhaubt, nahm Fabi nicht nur sein goldenes Leistungsabzeichen mit nach Hause, sondern obendrein die Urkunde für seine bestandene Grundausbildung. Respekt!!!

 

Nach der ganzen Plackerei, zurück in Backnang, gab es noch die obligatorische kulinarische Stärkung (zugegebenermaßen nicht unbedingt die beste Backnanger Location) zum Abschluss.

Ab jetzt heißt es für alle Prüflinge wieder: neue Ziele, neue Mühen.

"Stolz wie Bolle" präsentieren Sara, Asif, Fabi und Marvin (v.links) ihre Leistungsabzeichen. Gratulation!

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Angeln nach der Goldmedaille

Brigitte Pfister 29. Mai 2016 17:40 Uhr

Im Jahr 2000 begann es in Gerolzhofen. Der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) richtete das erste Jugendzeltlager des THW-Geschäftsführerbereichs Bamberg aus. Diese Jugendzeltlager finden seitdem jedes Jahr bei einem anderen Ortsverband statt. Nun, nach 16 Jahren, kehrte das viertägige Lager nach Gerolzhofen zurück, unter dem Motto „Wo alles begann“.

Bei einer Lagerolympiade maßen die Jugendlichen an zehn Stationen Können und Geschicklichkeit. Eine besondere Herausforderung waren dabei Spiele mit Seilen. So mussten damit das „Haus des Nikolaus“ gestaltet oder Nägel und Kuscheltiere transportiert werden. Geschicklichkeit und Ausdauer wurde beim Seilspringen mit sechs Personen benötigt. Auch das Verknoten von vier Seilen zu einem einzigen war nicht unkompliziert.

Spaß machten auch Schubkarrenrennen, Kegeln mit Frisbeescheiben oder Volleyballspielen mit Decken. Auch das Lieder- und Prominentenraten war nicht einfach.

Wegen des Regens am Freitagvormittag konnte die Stadtrally, die Erkundung Gerolzhofens, nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Diejenigen, die den Rundgang wagten, lernten allerdings eine Menge über die Stadt und ihre Geschichte. Weniger Scheu vor dem kühlen Nass hatten die Jugendlichen dagegen am Nachmittag beim Besuch des Geomaris.

 

Floßbau am Main

Auch am Samstag bereitete das Element Wasser den Jungen und Mädchen großen Spaß. Mit viel Elan bauten sich die einzelnen Gruppen Flöße, die auf dem Main auf Tauglichkeit und Tragfähigkeit getestet wurden. Beim Besuch des Steigerwaldzentrums in Handthal lernten die Jugendlichen viel Neues.

Gelegenheit sich kennenzulernen boten die Gemeinschaftsveranstaltungen abends. Dies war am ersten Tag ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer. Besinnlicher ging es am zweiten Abend zu, beim Lagergottesdienst mit Diakon Erich Müller. Höhepunkt war schließlich die Lagerfete am Abend vor der Abreise.

Während der vier Tage des Zeltlagers wurden viel Kontakte und Freundschaften zwischen den Jungen und Mädchen der verschiedenen Ortsverbände geknüpft. Vertreten waren Teilnehmer aus Unter- und Oberfranken von den Ortsverbänden Gerolzhofen, Haßfurt, Schweinfurt, Mellrichstadt, Bad Kissingen, Bad Staffelstein, Bamberg, Coburg und Forchheim.

Auch Jugendliche aus dem Ortsverband Kitzingen nahmen am Lager teil. Und sogar aus Backnang, aus dem benachbarten Bundesland Baden-Württemberg waren Junghelfer und Betreuer gekommen. Die Verbindung zu ihnen hat Barbara Pfister geknüpft, einst Mitglied der Gerolzhöfer THW-Jugend und später Helferin im Ortsverband, hatte der Gerolzhöfer Ortsjugendleiter Rene Hümmer erklärt.

Die Jugendlichen der THW-Ortsverbände hatten ihre Zelte auf dem Gelände des FC Gerolzhofen aufgestellt. Hümmer begrüßte neben den Jugendlichen und ihren Betreuern auch viele Ehrengäste aus Politik und THW. Unter ihnen war auch der Ehrenvorsitzende Ronald Baumüller, Urgestein der THW-Jugend in Bayern. Beim ersten Jugendzeltlager des Geschäftsführerbereichs Bamberg vor 16 Jahren nahmen etwa 40 Jugendliche teil, blickte Hümmer, der damals Jugendbetreuer war, zurück. Heute seien 106 Jugendliche mit 30 Betreuern gekommen, freute er sich.

 

„Es darf auch Spaß machen“

Auch er sei damals als Junghelfer dabei gewesen, erinnerte sich Matthias Pfister, der Gerolzhöfer Ortsbeauftragte. Die THW-Jugend sei heute ein wichtiges Standbein der Ortsverbände, sagte er. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht und damit dem Wegfall des Ersatzdienstes beim THW wird vor allem darüber der Nachwuchs rekrutiert. Helfer, die aus der Jugend kommen übernähmen oft wichtige Ämter.

Als gute Tradition, die fortgeführt werden müsse, bezeichnete Christine Bender, stellvertretende Landrätin des Kreises Schweinfurt, das Zeltlager. Ein solches Erlebnis bleibe ewig in Erinnerung. Als ganz große Vorbilder bezeichnete Bender die THWler. Das THW sei eine tragende Säule im Landkreis, was sich erst in den vergangenen Monaten bei der Flüchtlingshilfe wieder bewiesen habe. Als Unterstützung für das Lager überreichte Bender einen Scheck.

Auch Erich Servatius, Gerolzhofens zweiter Bürgermeister, bezeichnete das THW als wichtige Stütze. Deshalb freute er sich, dass das Zeltlager wieder in der Stadt stattfand und die Jugendlichen Gerolzhofen kennenlernten.

Curd Mohr, Geschäftsführer des THW in Bamberg, dankte den Organisatoren und der Stadt für die Ausrichtung des Zeltlagers. „Nun seid ihr gefordert“, sagte er zu den Jugendlichen. Und: „Es darf auch Spaß machen“. Christoph Kuhn, Vorsitzender der THW-Jugend Unterfranken, wünschte kurzweilige Tage.

Udo Wende, Vorsitzender der THW-Jugend Oberfranken, überreichte eine Ehrung. Seit 1978 ist Elke Mierzwa THW-Helferin. Seit 21 Jahren ist sie Jugendbetreuerin im Ortsverband Coburg. Als Dank für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz erhielt sie die silberne Ehrennadel des THW Bayern.

Foto: Brigitte Pfister

42. Landesjugendausschuss 2016 in Bernstadt bei Ulm.

Alles unter Kontrolle! - Unter diesem Motto fand am 09. April 2016 der Landesjugendausschuss der THW-Jugend Baden-Württemberg e.V. statt. Er entspricht der Hauptversammlung der Landesjugend und ist das höchste beschlussfähige Gremium der THW-Jugend in Baden-Württemberg. In diesem Jahr trafen sich etwa 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Informationsaustausch und zur Zukunftsgestaltung in Bernstadt bei Ulm.

Viele nutzen das Angebot, um den Vormittag bei einer live Demonstration des Zolls zu verbringen. Den Teilnehmenden wurde hierbei ein tiefer Einblick in dessen aufregende Arbeit geboten. Präsentiert wurde unter anderem die vollmobile Röntgenanlage, mit der es möglich ist, ganze LKW zu durchleuchten. Nach den kreativen Rahmenprogrammen der letzten Jahre, erwarteten die meisten Besucher auch in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Das Team um Lars Daul, enttäuschte die Erwartungen dabei nicht! Sie präsentierten eine Geschichte rund um das Motto „Alles unter Kontrolle!“. Mit einer humorvollen und zugleich jugendfreundlichen Moderation wurde gekonnt durch die Tagesordnung geführt.

Neben vielen Amtsträgern des THW würdigten vor allem der Vize Präsident der THW Landesvereinigung Baden-Württemberg e.V.  Herr Dr. Andreas Baumann, der Landessprecher Walter Nock und der Landesbeauftragte Stephan Bröckmann, die Veranstaltung.

Zahlreiche Videoeinspielungen lockerten das Programm auf. Rund um den formalen Inhalt des Landesjugendausschuss wurde geschickt eine Geschichte zur Organisation der Veranstaltung inszeniert. Natürlich hatten die Organisatoren dabei „Alles unter Kontrolle!“. Eine zentrale Schlüsselfigur dabei bildete Sarah-Miriam Banholzer, die in den vergangenen Jahren mit sehr viel Herzblut und Engagement als Unterstützerin der THW-Jugend Baden-Württemberg tätig war. Der Vorstand nutze deshalb ihre Anwesenheit, um noch einmal „DANKE“ zu sagen.

Neben dem Tätigkeitsbericht und einigen anderen Berichten zu aktuellen Themen wurde auch wieder einmal das Thema Satzungsänderung angesprochen. Viele weitere Jugendgruppen haben die dringend erforderliche Satzungsänderung bereits abgeschlossen. Ihnen wurde bei dieser Gelegenheit die eigens gestaltete Jugendflagge überreicht. Sie soll den anderen Jugendgruppen einen weiteren Anreiz bieten, um den Schritt zur Satzungsänderung zu wagen.

Die gelungene Veranstaltung wurde schließlich mit einem Ausblick auf die Highlights des kommenden Jahres beendet. Neben dem Stadtspiel Mr.X am 16.04.2016 in Stuttgart bildet das Bundesjugendlager ein großes Highlight im kommenden Jahr. Auch die Landesjugend wird hier wieder vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Der abwechslungsreich und ereignisreich gestaltete Landesjugendausschuss war erneut ein voller Erfolg. Mit einem witzigen Zusammenschnitt von fehlgeschlagenen Videoaufnahmen, sogenannten Outtakes, wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des diesjährigen Landesjugendausschusses verabschiedet. (Quelle: Hannes Ruther, THW Jugend BW e.V.)

In diesem Jahr sind wieder THW-Jugendgruppen aus ganz Baden-Württemberg der Einladung der THW-Jugend Baden-Württemberg e.V. zur Jagd auf Mr. X gefolgt.

Nach dem Vorbild des Brettspiels Scotland Yard galt es, den Verbrecher Mr. X aufzuspüren. Dieser hielt sich irgendwo im Stuttgarter Stadtgebiet versteckt. Um den Hinweisen auf seinen Aufenthaltsort nachzugehen, konnten öffentliche Verkehrsmittel in ganz Stuttgart genutzt werden.  Über 250 Teilnehmende in 42 einzelnen Gruppen waren so sechs Stunden auf der Suche nach Mr. X. Aufgrund der großen Zahl von Anmeldungen mußten zwei Spiele gleichzeitig stattfinden. Hierbei wurden die Mr. X insgesamt 13 Mal aufgespürt. Die Hinweise auf deren Aufenthaltsort erhielten die Gruppen von der Fachgruppe Führung und Kommunikation des Ortsverbands Stuttgart. Hierzu wurden mehr als 1100 SMS an die Gruppen versandt. Genauso viele Antworten wurden von den Spezialisten empfangen und verarbeitet. Besonders viel Kreativität forderte die freiwillige Sonderaufgabe, welche den Agentengruppen gestellt wurde. Dabei mußte ein gemeinsames Gruppenbild  (#helfie) angefertigt und in das soziale Netzwerk Facebook eingestellt werden. Ziel war es, von den Nutzern möglichst viel Zuspruch in Form von „gefällt mir“- Angaben zu erhalten. Die Jugendgruppe aus Rottweil entschied diesen Wettbewerb eindeutig für sich.

Nach erfolgreicher Suche konnten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Abschlussessen stärken. Für das leibliche Wohl sorgte die Stuttgarter Küchenmannschaft um Mike Ettengruber. Zu den erfolgreichen Mr. X - Jägern gehörten Teams  aus den Ortsverbänden Mannheim, Pfullendorf, Stuttgart, Rottweil, Karlsruhe, Ehingen, Pfedelbach sowie Kirchheim u. Teck.  Für ihre erfolgreiche Teilnahme wurden die Jugendgruppen nebst Urkunde mit einer kleinen Navigationshilfe ausgezeichnet. Sie erhielten einen exklusiven THW-Jugend Baden-Württemberg e.V. Kompass. Jede Gruppe ging neben einem lustigen und interessanten Tag in der Landeshauptstadt mindestens noch mit einer Ehrenurkunde nach Hause. Im Rahmen der Siegerehrung dankte Landesjugendleiter Alexander Schumann allen eingesetzten Helfern und Helferinnen auch besonders dem OV Stuttgart. Ein Dank wurde außerdem der THW-Landesvereinigung Baden-Württemberg e.V. für die finanzielle   Unterstützung und dem Landesverband Baden-Württemberg ausgesprochen.

(Quelle: Hannes Ruther, THW Jugend BW e.V.)

Die THW Jugendgruppe aus Backnang zu Besuch beim DRK Oppenweiler

Quelle: Markus Frey, DRK Ortsverein Oppenweiler, http://drk-oppenweiler.de/aktuelles

Am Nachmittag des 16.04.2016 kam uns die Jugendgruppe des THW Ortsverbands Backnang im Feuerwehrgerätehaus in Oppenweiler besuchen. Nachdem die Jugendgruppe schon einmal im Jahr 2014 bei uns war und alle Junghelfer viel Spaß hatten und einiges Wissenswerte mitnehmen konnten, entstand der Wunsch, diese Veranstaltung zu wiederholen. So rückten insgesamt 12 Junghelfer mit zwei Betreuern bei uns in Oppenweiler an.
Auf dem Programm stand zunächst eine Vorstellung des Roten Kreuzes allgemein und anschießend des DRK Ortsvereins Oppenweiler. Der zweite Programmpunkt umfasste eine Übersicht von Berufsgruppen, welche hauptsächlich im Rettungsdienst und in Kliniken tätig werden.
Nach einer kurzen Pause durften die Junghelfer dann ihre Erste Hilfe-Kenntnisse unter Beweis stellen und ausgiebig praktisch üben. So konnten sie unter anderem die Herz-Lungen-Wiederbelebung anhand eines Übungsphantoms trainieren und lernten den richtigen Umgang mit Verbänden kennen.
Zum Abschluss des Ausflugs hatten alle Junghelfer noch die Möglichkeit das Gerätehaus und unsere Fahrzeuge zu besichtigen, bevor sie anschließend mit vielen neuen Eindrücken die Heimfahrt nach Backnang antreten konnten.

2015

Leistungsabzeichen in Gruibingen am 14.11.2015

40 Junghelferinnen und Junghelfer aus 9 Ortsverbänden stellen ihr Können unter Beweis.

Bei strahlend blauem Himmel fand am 14.11.2015 auf dem Gelände des THW Gruibingen die Abnahme des Jugend-Leistungsabzeichens in Bronze und Silber statt.

In den Dienstausbildungen und Übungen lernen die Junghelfer spielerisch die Grundlagen, was ein aktiver Helfer Wissen und Können muss. Die Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen stand in den letzten Wochen im Focus der Ausbildung.

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren unterzogen sich einer theoretischen und praktischen Prüfung. Die verschiedenen Stationen bestanden aus unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Neben dem Retten von Verletzten, Umgang mit Holz- oder Gesteinsbearbeitungswerkzeugen war unter anderem Kartenkunde Bestandteil der Prüfungen. Nicht nur Einzelwissen, auch Teamfähigkeit war bei einer Gruppenaufgabe gefragt.

Die THW-Jugend Backnang gratuliert den fünf Backnanger Junghelferinnen und Junghelfern zum bestandenen Leistungsabzeichen in den Stufen Bronze und Silber.

„Keine Verlierer, alle sind Gewinner“  (BKZ, 03.08.2015)

Von Renate Häussermann

THW-Ortsverband Backnang war Gastgeber für den Landesjugendwettkampf

BACKNANG. „Heute gibt es in Backnang keine Verlierer, alle sind Gewinner.“ Mit diesen Worten begrüßte der Backnanger Ortsbeauftragte Michael Nitsch die zahlreichen Besucher. Dass alle das Zeug haben, Baden-Württemberg-Champion zu werden, davon war auch Landtagspräsident Wilfried Klenk (MdL) überzeugt. Dass diese Worte noch getoppt werden können, bewies Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper einmal mehr: „Nach Backnang kommen, heißt siegen lernen.“

Alles, was Rang und Namen hat im Technischen Hilfswerk, war an diesem Samstag nach Backnang gekommen: Referatsleiter Höger vom Bundesinnenministerium, THW-Vizepräsident Friedsam, Landesbeauftragter Bröckmann, Präsidentin Warken von der THW-Landesvereinigung, Landesjugendleiter Schumann und selbstredend auch das Backnanger THW-Urgestein Werner Wildermuth.

Elf Gruppen mit jeweils acht Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren waren angetreten, um sich in ihrem Können zu messen. Die Backnanger hatten sich traditionell mit den Ludwigsburger Junghelfern zusammengetan. Sie konkurrierten mit Gruppen aus Wertheim, Pforzheim, Leonberg, Emmendingen, Oberhausen-Rheinhausen, Göppingen, Neuhausen, Widdern, Schwäbisch Gmünd und Wangen im Allgäu.

Nachwuchssorgen gibt es in der Backnanger THW-Gruppe nicht, sagt Sprecher Frank Hess. Immerhin zählt die Jugendgruppe momentan 25 Köpfe. Allesamt sind sie sehr motiviert und waren brennend daran interessiert, am Wettkampf mitzumachen. Acht von ihnen wurden ausgewählt. Mit dabei auch die Jüngsten. So legte solch ein Knirps einem imaginären Verletzten in aller Ruhe und Sicherheit einen Druckverband an und setzte sich dann Händchen haltend und tröstend zum Verunglückten. Er wartete geduldig, bis die anderen Kameraden die Vorrichtung geschaffen hatten, um den Verletzten aus anderthalb Metern Höhe sicher abzuseilen.

Diese Erste Hilfe und die Rettung des Verletzten waren zwei von fünf Aufgaben, die die Junghelfer zu bewältigen hatten. Bei den weiteren Aufgaben ging es um den Bau eines Aquädukts, um den Aufbau von Beleuchtung und um Kartenkunde.

Zwei Stunden hatten die Teams Zeit, um das Geforderte zu erledigen. Die Gruppe aus Leonberg holte 1167 von möglichen 1174 Punkten, ebenso die Gruppe aus Wertheim. Doch die Leonberger waren schneller, weshalb sie nun Landessieger wurden. Wertheim landete auf dem etwas unglücklichen zweiten Platz. Schwäbisch Gmünd wurde Dritter. Die Backnanger und Ludwigsburger belegten Platz neun. Schade zwar, aber dennoch nahmen sie es gelassen. So gelassen und souverän, wie sie auch an ihre Aufgaben rangegangen waren.

Es war auffallend, wie alle Teilnehmer zügig, aber kontrolliert arbeiteten. In Panik und Hektik zu verfallen, hilft bei keinem Einsatz. Die Junghelfer lernen schon von Anfang an, sich ruhig auf ihre Aufgaben zu konzentrieren. „Es ist eine vernünftige Ausbildung, die Spaß macht“, betont Frank Hess.

Trainiert wird beim Technischen Hilfswerk auch die Teamfähigkeit. Denn ohne gute Zusammenarbeit ist ein erfolgreicher Einsatz nicht möglich. Nur etwa 25 Prozent der Junghelfer wechseln in die aktive Truppe. Die Gründe sind vielfältig. Eine Ausbildung fürs Leben haben sie aber allemal genossen.

 

So läßt sich alle Plackerei vergessen, ging doch schnell über die Bühne ....

Selbst ins Fernsehen haben wir es geschafft, .... naja jedenfalls einige von uns.

Leistungsabzeichen am 20.06.2015 im OV Rottenburg

Montag, 22. Juni 2015

Zur Abnahme des Leistungsabzeichens der THW-Jugend in Bronze und Silber trafen sich 45 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg am 20. Juni im THW Ortsverband Rottenburg. Die Jugendlichen aus Backnang, Göppingen, Münsingen, Rottenburg, Schorndorf und Wertheim bereiteten sich monatelang auf diesen Tag vor. Prüfungsleiter Patrick Winz freute sich am Ende des Tages  7 Leistungsabzeichen in Silber und 34 in Bronze an die Jugendlichen verleihen zu dürfen.

Nach einer Theorieprüfung durften die Jugendlichen ihr praktisches Können unter Beweis stellen. Zu den Aufgaben der Prüflinge gehörten beispielsweise Werkzeuge zu benennen, eine Gewindestange abzusägen und eine verletzte Person in eine Krankentrage einzubinden. Für das Leistungsabzeichen in Silber mussten zusätzliche anspruchsvolle Aufgaben bestritten werden. Die Prüflinge mussten etwa eine schwere Last mit einem Greifzug ziehen, zwei Kanthölzer miteinander verbolzen und erste Hilfe leisten. Bei der Gruppenaufgabe lösten jeweils vier Jugendliche eine Aufgabe gemeinsam im Team. Für das sogenannte „laufenden A“ musste zuerst ein Zweibock mit Hölzern und Leinen konstruiert werden, bevor dieser durch geschickte Züge an Seilen zum Laufen gebracht werden konnte. Kommunikation und Koordination waren hierbei die Herausforderung.

Erstmals in Baden-Württemberg nahmen Jugendliche einer Jugendfeuerwehr beim Leistungsabzeichen der THW-Jugend teil. Die fünf Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Rottenburg trainierten gemeinsam mit der THW-Jugend aus Rottenburg für das Leistungsabzeichen. Landesbeauftragter Stephan Bröckmann hob diese gute Zusammenarbeit hervor und dankte den jungen Feuerwehrleuten für ihr Interesse.

Landesbeauftragter Stephan Bröckmann, Landessprecher Walter Nock und Geschäftsführer Bastian Kuppinger zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen und lobten sie für die hervorragende Leistung. Einige Gäste überzeugten sich ebenfalls von der Jugendarbeit beim THW. Die Bundestagsabgeordneten Christian Kühn und Dr. Martin Rosemann, sowie Rottenburgs Bürgermeister Volker Derbogen versuchten sich selbst an einigen Aufgaben fürs Leistungsabzeichen und stellten fest, dass manches einfacher aussieht als es ist.

Text: Johannes Hahn/ Bilder: Matthias Speidel

 

Wir  freuen uns mit allen Backnanger Junghelfern und Junghelferinnen über das bestandene Leistungsabzeichen.


 

Backnang & Kreis 28.05.2015

Feuerwerk krönt die Eröffnung

Jugendfestplatz bei Strümpfelbach wird morgen mit großem Programm eingeweiht

BACKNANG (pm). Am morgigen Freitag ist es so weit: Der Stadtjugendring Backnang und seine Mitgliedsvereine eröffnen den Jugendfestplatz an der Straße zwischen dem Waldfriedhof und Strümpfelbach. Der Abend, auf den die Backnanger Jugend so lange gewartet hat, wird gebührend gefeiert. Mit THNumber74, WeareRinah und The Carriers sind drei bekannte Bands am Start.

Den Anfang wird die Backnanger Nachwuchsband THNumber74 machen, die vergangenes Jahr den Band-Contest des Stadtjugendrings Backnang gewonnen hat. Danach werden die beiden überregional bekannten Bands WeareRinah und The Carriers, die ihre Wurzeln in Backnang haben, für Stimmung sorgen.

Um ausreichend Speis und Trank werden sich die Mitgliedsvereine des Stadtjugendrings kümmern. Mit dem Juze, dem Liederkranz, der Jungen Union, den Jusos, der THW-Jugend und der Schwalbengarage sind bekannte Vereine aus Backnang mit an Bord.

Der krönende Abschluss des Abends wird ein Feuerwerk der Extraklasse sein. Mit der Firma Paint The Sky aus Niedernhall bei Künzelsau konnte eine professionelle Firma für dieses Event gewonnen werden. Im Anschluss wird DJ Clubtunes für einen gelungenen Ausklang des Abends sorgen.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Nähere Informationen sowie eine Wegbeschreibung gibt es im Internet unter www.festplatz-backnang.de. Außerdem findet am Samstag, 30. Mai, das alljährliche „Beats for Freaks“-Festival des Juze statt, bei dem der neue Festplatz ebenfalls gebührend gefeiert wird. Beginn ist hier um 17 Uhr.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung, Armin Fechter

 

BACKNANG. „Das ist eine absolut einmalige Gelegenheit“, schwärmt Feuerwehrkommandant Marcus Reichenecker. Auch THW-Zugführer Steffen Hoffmann erklärt: „So eine Übungsmöglichkeit sollte man viel öfter haben.“ Gerade für die Arbeit mit Hunden, die darauf geschult werden, verschüttete Menschen aufzuspüren, bilden Abbruchgebäude ein ideales Gelände.

So auch am früheren Krankenhaus: In den Untergeschossen, ohne Licht, suchen die Vierbeiner zwischen eng stehenden Geräten hindurch ihr Ziel.

An diesem Übungstag wird – im Gegensatz etwa zu Alarmübungen – kein vorgegebenes Szenario geprobt, erläutert Reichenecker. Vielmehr gehen die Hilfskräfte einzelne Themenschwerpunkte durch. Zum Beispiel das Öffnen von verschlossenen Türen, das in ganz unterschiedlichen Einsatzsituationen gefordert werden kann – sei es, um in die Wohnung einer älteren Frau zu gelangen, die seit Tagen nicht mehr gesehen wurde, sei es bei einem Brand, um mögliche Opfer retten zu können. Dazu verfügt die Feuerwehr über eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Werkzeuge.

 Eine Variante, die kaum Spuren hinterlässt, stellt das Ziehfix-Gerät dar: Zuerst wird eine Schraube aus speziell gehärtetem Stahl ins Schloss gebohrt und anschließend mit dem Ziehfix herausgezogen. Dabei reißt der Schließzylinder, und die Tür lässt sich mit einem einfachen Bauschlüssel öffnen. In anderen Fällen kommt das Halligan-Tool zum Einsatz, ein Hebel- und Brechwerkzeug, das etwa auf Höhe des Schlosses angesetzt wird, um die Tür aufzuhebeln. Oder aber – vor allem, wenn es schnell gehen muss oder andere Mittel nicht helfen – die Kettensäge: Mit ihr wird kurzerhand ein Loch in die Tür gesägt. Das geht auch bei Metalltüren, dann aber mit einer speziellen Diamantkette.

Mithilfe der Drehleiter üben die Feuerwehrleute unter den Augen des Ersten Bürgermeisters Michael Balzer auch das Retten einer größeren Zahl von Menschen, die auf einer Dachterrasse Hilfe erwarten. Die Leiter kann bei einer Auslegung von 10 Metern auf eine Höhe von 23 Metern ausgefahren werden. Oben steigen die Hilfesuchenden in den Korb und dann hinaus auf die Leiter, die sie Stufe für Stufe hinunterklettern. Verletzte oder auch weniger trittsichere Menschen können im Korb Richtung Sicherheit fahren. Helfer vom Roten Kreuz und von der DLRG kümmern sich um die Geretteten und sind auch für den Fall zugegen, dass es tatsächlich einen Unfall oder Beschwerden geben sollte.

Unterdessen bauen THW-Helfer – die Mitglieder der Jugendgruppe sind dabei ganz selbstverständlich eingebunden – einen Leiterhebel. Dieser ermöglicht den waagrechten Transport von Personen, die beispielsweise wegen Rückenproblemen nicht auf dem üblichen Weg aus einem Gebäude befreit werden können.

Zugführer Hoffmann setzt gezielt darauf, die Jugendlichen zu beteiligen. Am Nachmittag bekommen sie Gelegenheit, ihr eigenes Programm abzuwickeln, allerdings mit echten Utensilien. Da kommen dann etwa ein Greifzug zum Seilspannen oder auch das komplette Einsatzgerätsystem zum Einsatz – eine perfekte Vorbereitung auf den Landesjugendwettkampf des THW am ersten Augustwochenende in Backnang.

Erprobt wird ferner das Zerschneiden eines Stahlträgers oder auch das Ausleuchten dunkler Räume im Untergeschoss, wo es zuerst einmal gilt, ein Stromaggregat in Betrieb zu nehmen.

Möglich gemacht hatten die Übung, an der 65 THW-Helfer, 40 Feuerwehrleute und 15 Rotkreuz- und DLRG-Mitglieder beteiligt waren, die Kreisbau und die von ihr beauftragte Abbruchfirma Fischer aus Weilheim/Teck. Deren Polier Holger Merkle begleitete die Übung, sorgte dafür, dass Sicherheitsvorgaben beachtet wurden, und koordinierte die Übungsplätze innerhalb des Gebäudekomplexes.

 

Badische Neueste Nachrichten-Artikel vom 23. März 2015

Baden-Baden (gev). Blaues Gewusel herrschte am Samstag auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) Baden-Baden: 44 uniformierte Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg, darunter fünf Jungs und ein Mädchen vom Ortsverband Baden-Baden, waren zum Gelände in der Wörthstraße gekommen, um das Jugend-Leistungsabzeichen abzulegen. Baden-Baden war zum ersten Mal Austragungsort der Prüfung, die landesweit viermal im Jahr stattfindet. Es wurden die Jugendleistungsabzeichen in Silber und Bronze abgenommen, genauer gesagt 36 Jugendliche traten für die Prüfung in Bronze an. Acht Jugendliche hatten sich für Silber angemeldet. Unter ihnen Beate Hermann, aus Baden-Baden. Die 17-jährige, kam vor etwa zwei Jahren zum THW und hat mittlerweile ein klares und ehrgeiziges Ziel vor Augen, nämlich mit 18 in die Aktiven-Mannschaft zu wechseln und danach unbedingt noch weiter zu machen. „Vielleicht irgendwann als Gruppenführerin oder Jugendleiterin“, erzählte sie. Wichtig sei ihr, immer dazuzulernen. Beim THW lerne man beispielsweise, sich und anderen zu helfen und Gefahrensituationen besser einzuschätzen, erklärte die Auszubildende begeistert. Gemeinsam mit ihrem Prüfungspartner Tristan Maguire absolvierte die 17-Jährige am Samstag die praktische Einzelprüfung – völlig gelassen,wie es schien. Sie habe sich auf die Prüfung gut vorbereitet. Theorie habe sie zuhause gelernt. Für den praktischen Part hatte Jugendbetreuer und Gruppenleiter Sahzaid Akhtar, der die Veranstaltung am Samstag organisiert und geleitet hat, zusätzliche Übungsstunden angeboten. Diese haben auch Tim Roth und Benjamin Rieger genutzt, um sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten. Die beiden Jungs aus Baden-Baden waren auch für Silber angetreten. Rund ein Viertel der Prüflinge waren Mädchen. Bevor die Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren allerdings ihr praktisches Können unter Beweis stellen durften, stand Theorie auf dem Plan. Beim Multiple-Choise Test mussten die Bronze-Prüflinge zehn Fragen, hauptsächlich über Unfallverhütung und Sicherheit beantworten. Bei den Silber-Prüflingen waren es 25 Fragen.

Im praktischen Teil mussten die Kids dann je nach Stufe zwischen sieben und 15 Aufgaben ausführen. Die Themenbereiche hierbei waren vielfältig. So sollte beispielsweise bei den Einzelprüfungen ein Punkt auf einer Karte mittels Koordinaten gefunden und richtig benannt werden. Bei anderen Stationen sollten Werkzeuge für die Holz- beziehungsweise Metallverarbeitung benannt werden. Aber auch Teamfähigkeit war gefragt. Bei der Gruppenaufgabe mussten die Jugendlichen mithilfe von Holzstämmen und Seilen einen Dreibock bauen. Dabei galt es miteinander zu kommunizieren, Arbeitsschritte abzusprechen und die Sicherheit der anderen Helfer nicht zu gefährden.

Während die Jugendlichen konzentriert ihre Aufgaben abarbeiteten, zog gegen Mittag ein köstlicher Duft über’s Gelände: Verpflegungstruppführer Philipp Beyer und sein Team zauberten auf dem Feldkochherd ein leckeres Mittagsessen und sorgten dafür, dass die „Fachgruppe Zukunft“ bei Kräften blieb.

 

Wir  freuen uns mit allen Backnanger Junghelfern und Junghelferinnen über das bestandene Leistungsabzeichen.